Medienberichte
Sonntag, 1. Februar 2009
In einer geschäftigen Transferperiode konnten die
Verantwortlichen des
*SV Traun* in letzter Minute einen dicken Fisch an
Land
ziehen.traun_big.jpg Wie Sektionsleiter Andreas Nöhmeyr
gegenüber
ooeliga.at bestätigt, konnten mit dem slowakischen Spielmacher
nach
zähen Verhandlungen die letzten Details geklärt und ein Vertrag für
die
Frühjahrssaison aufgesetzt werden. *Miroslav Fabry* absolvierte in
der
Hinrunde 11 Spiele für den SV Flexopack Sierning, davon neun über
die
volle Distanz und erzielte dabei zwei Treffer. Durch die Abgänge
von
Nicolae und Marius Adrian Mates, Inan Türkmen sowie Mladen Colic
soll
der Trauner Kreativabteilung im Mittelfeld durch die Verpflichtung
des
Spielmachers neues Leben eingehaucht und der drohende Abstieg
abgewendet
werden. Optimismus versprüht auch *Sektionsleiter Andreas
Nöhmeyr*:
"Mit Özdemir, Malesevic und vor allem Fabry haben wir unsere
Abgänge
kompensieren können, zudem wird Alen Zec dem SV Traun in der
Rückrunde
doch zur Verfügung stehen und nicht nach Hörsching wechseln. Wir
sind
sehr froh über die Entwicklung in der Winterpause und gehen
bestens
gerüstet in die kommenden wichtigen Spiele. Fabry möchten
wir
längerfristig an der Verein binden. Er wird uns bestimmt
helfen."
Das Thema "Zwangsaufstieg in die Regionalliga" sieht er wie
folgt: "Im
Prinizip werden die Vereine stets vor vollendete Tatsachen
gestellt. Es
wird einfach über die Vereine hinweg beschlossen. Bei dieser
Sitzung
kamen gute Vorschläge, beispielsweise jener mit den vier
Regionalligen.
Falls es keine Strukturänderungen gibt und die Ligen nicht
reformiert
werden, dann wird sich daran nichts ändern, dass der
Tabellenerste
aufsteigen muss. Und Pasching wird alles unternehmen, um in der
Liga zu
bleiben", so Nöhmeyr.
Samstag, 11. Oktober 2008
Im heutigen Heimspiel des SV Pöttinger Grieskirchen ist die Marschroute
klar auf Sieg ausgerichtet. Dabei muss das Team von Ronaldtraun_big.jpg
grieskirchen_big.jpgScharschinger aber auf den gesperrten Silvio Mayr
verzichten, er wird durch Matthias Doppelbauer ersetzt. Bei den Gästen
vertraut Robert Bartosiewicz auf die gleiche Elf vom Spiel gegen
Micheldorf, um in Grieskirchen bestehen zu können. Bereits in der
2. Minute vergeben die Heimischen eine riesen Chance auf die Führung und
müssen in weiterer Folge einer immer stärker werdenden Trauner
Mannschaft die Stirn bieten. Der SV Traun kommt zu zwei Großchancen,
wobei Serkan Arslan bei einer den Torhüter Thomas Roither schon
überspielt hat, dann diese 100%ige Torchance aus spitzem Winkel mit
einem Schuss über das Tor aber kläglich vergibt.
In der 23. Minute gelingt Hannes Eckersberger entgegen dem Spielverlauf
die Führung für Grieskirchen. Er kommt 25 Meter vor dem Tor an den Ball,
zieht Richtung Mitte und vollendet aus knapp 18 Metern mit einem satten
Links-Schuss ins Eck. Den SV Traun wirft dieser Gegentreffer aber nicht
aus der Bahn, sondern bringt durch gefälliges Spiel nach vorne die nicht
ganz sattelfeste Grieskirchner Hintermannschaft immer wieder in
Bedrängnis. In der 31. Minute trifft Serkan Arslan nur die Stange, um es
in der 40. Minute dann besser zu machen und mit einem Kopfball den
Ausgleich herstellen kann. In der 42. Minute ist es abermals Hannes
Eckersberger, der beinahe die erneute Führung erzielt. Sein Schuss
streift aber knapp am Tor von Reinhard Fuchsjäger vorbei und so gehen
die Teams mit einem Remis in die Pause.
In der zweiten Spielhälfte drängen beide Mannschaften auf den
Führungstreffer, wobei der SV Traun relativ gut mit den Grieskirchnern
mithalten kann. In der 71. Minute erzielt Herbert Linimair aus einem
fragwürdigen Elfmeter wegen Foulspiels das 2:1 für den Tabellendritten.
In der 82. Spielminute hätte Daniel Lindorfer das Spiel endgültig
entscheiden können, er scheitert aber alleine vor Torhüter Fuchsjäger.
Der SV Traun dezimiert sich dann in der 84. Minute, als Christoph Reider
mit der Ampelkarte vorzeitig das Feld verlassen muss. In der
Schlussphase versucht das Team von Robert Bartosiewicz mit langen Bällen
zum Ausgleich zu kommen, der SV Pöttinger Grieskirchen kann diese
letzten Versuche des Gegners aber zunichte machen und gewinnt dieses
Spiel knapp mit 2:1.
Samstag, 4. Oktober 2008
Nur 250 Zuseher finden bei schon fast winterlichen Wetterverhältnissen
den Wegtraun_big.jpg insmicheldorf_big.jpg Trauner Stadion, die
allerdings in Halbzeit 1 nicht viel "Erwärmendes" zu sehen bekommen.
Nach 10 Minuten vergibt Micheldorfs Stefan Gotthartsleiter, nur zwei
Minuten später kommt Mannschaftskollege Dietmar Gruber ebenfalls zu
einer Halbchance. Bis auf einen Trauner Stangenschuss kurz vor der Pause
tut sich nicht mehr viel Nennenswertes. "Tormann Schrattenecker ist noch
nicht mal schmutzig geworden, bis dato gab es keine wirkliche
100-prozentige Chance", so das Resumée von "The Voice" Thomas "Netto"
Netopilik kurz vor dem Pausentee. Summa summarum sind die Trauner in
Halbzeit 1 aber etwas gefährlicher als Micheldorf.
Nach der Halbzeit dann Jubel beim SV Traun: Der eingewechselte Oliver
Schützenhofer verlängert einen Freistoß per Kopf - der Ball fällt hinter
Torhüter Schrattenecker ins Tor - 1:0 Führung für den SV Traun. In der
75. Minute sieht Micheldorf-Kapitän Ecklbauer innerhalb von drei Minuten
zwei Mal Gelb - er muss vorzeitig unter die Dusche. In der 90. Minute
gelingt Grün-Weiß nach zuvor vergebenen Chancen von Ranzenmayr und
Kogler doch noch der Ausgleich: Nach Flanke von Manuel Neubauer trifft
Dietmar Gruber volley ins lange Eck.
Auszug aus dem OÖ-Liga Portal
Donnerstag, 2. Oktober 2008
Am 8. Spieltag konnte der *SV Traun* einen souveränen 2:0-Sieg über
Union Raiffeisen Mondsee feiern und dadurch den Anschluss
anstraun_big.jpg Mittelfeld halten. Erstaunlich ist die Tatsache, dass
die bisherigen zwei Saisonsiege allesamt in der Fremde erzielt wurden,
dafür verbuchte das Team von *Trainer Robert Bartosiewicz* zuhause erst
zwei mickrige Punkte. Glücklich über den wichtigen Dreier arbeitet
Robert Bartosiewicz aber schon intensiv an den Vorbereitungen für das
wichtige Meisterschaftsspiel gegen die strauchelnden Micheldorfer. In
diesem Spiel entscheidet sich wohl der weitere Saisonverlauf des SV
Traun, denn bei einem Sieg könnte man sich einiger Sorgen entledigen.
"Der Sieg gegen Mondsee geht völlig in Ordnung, meine Spieler haben all
das umgesetzt, was wir davor besprochen haben. Sie zeigten Charakter und
arbeiten von Spiel zu Spiel besser als Team zusammen. Wir müssen diese
Moral aus den letzten beiden erfolgreichen Spielen in die nächsten
Aufgaben mitnehmen."
Als nächste Aufgabe erwartet den SV Traun mit Grün-Weiß Micheldorf ein
Team, das bis jetzt mit völlig konträren Spielleistungen aufzeigte.
Kopfzerbrechen bereiten Robert Bartosiewicz auch die vielen verletzten
Spieler in seinem Team.
"Micheldorf gilt für mich als der Favorit. Qualitativ können wir
mit ihnen nicht mithalten, aber wir werden versuchen, eine Überraschung
zu schaffen. Aufgrund der Ausgangslage sollte es ein offenes Spiel
werden und wenn wir konzentriert an diese Herausforderung herangehen,
dann ist vieles möglich. Leider muss ich Philipp Eder mit
Schlüsselbeinbruch vorgeben, Thomas Walchshofer war 2 Wochen in
Krankenstand, Oliver Schützenhofer ist gerade erst von seiner Verletzung
zurückgekehrt, Mladen Colic klagt über Beschwerden und auch Aleksandar
Erceg ist nicht verfügbar. Diese Runde ist aber ungemein wichtig für
uns, denn sollte uns ein Dreipunkter gelingen, dann wären wir Druck los
und könnten befreiter aufspielen. Nach diesem Spiel werden wir auf alle
Fälle wissen, wo wir wirklich stehen."
Die Tatsache, dass der SV Traun zuhause noch keinen vollen Erfolg
einfahren konnte, erklärt Robert Bartosiewicz wie folgt.
"Wenn wir zuhause spielen, dann agieren die Gegner meist defensiv
und versuchen zu kontern - das liegt uns nicht. Da wir immer noch
Probleme mit der Systemumstellung haben und die einzelnen
Mannschaftsteile noch nicht exakt funktionieren, bekommen wir
speziell in Heimspielen Probleme im Spielaufbau, in der
Vorwärtsbewegung und im Herausarbeiten von Torchancen. Zudem muss ich
auch sagen, dass bei einigen Spielen viel Pech dabei war, so etwa der
verschossene Elfmeter gegen Bad Schallerbach oder der frühe Platzverweis
von Michael Gondosch im Spiel gegen Sattledt. Trotzdem haben wir -
Pasching ausgenommen - nie mit mehr als einem Tor Unterschied verloren
und darauf können wir aufbauen."
Trotz momentaner Euphorie gedenkt man im Winter einige Veränderungen
vorzunehmen, um Alleinunterhalter Serkan Arslan in der Offensive zu
entlasten.
"Ich weiß noch nichts Konkretes, aber wir müssen etwas machen. Wir
werden uns im Winter nach Verstärkungen im Offensivbereich umsehen,
dabei müssen wir sehen, was das Budget erlaubt. Für die Stabilität des
Teams brauchen wir mehr Qualität vor dem Tor, ich denke da konkret an
einen Spielmacher und einen Stürmer. Ansonsten bildet sich der Stamm
der Mannschaft immer mehr heraus und unser Zenit ist noch längst nicht
erreicht."
Auszug aus dem OÖ - Liga Portal
Montag, 1. September 2008
Nach vier Spieltagen konnte der *SV Traun* zwar
schon einen Saisonsieg
und ein Unentschiedentraun_big.jpg bejubeln, dennoch
zeigt sich *Trainer
Robert Bartosiewicz* nicht ganz zufrieden mit dem
Erreichten. Einerseits
raubt die Umstellung vom klassischen Libero mit zwei
Manndeckern auf die
moderne Viererkette einige Zeit, andererseits
hinterlassen die harten
und aufopferungsvollen Trainingseinheiten Spuren beim
kompletten
Kader. Im Folgenden spricht der Trainer vom SV Traun über
seine
Berufsauffassung, sein Vorbild Otto Rehhagel und ganz persönliche
Träume.
"Mit den vier Punkten bin ich persönlich eigentlich
unzufrieden, wir
haben gegen Rohrbach unglücklich verloren und gegen Bad
Schallerbach
einen Elfmeter verschossen. Die Umstellung auf die Viererkette
braucht
noch Zeit und befindet sich erst in der Aufbauphase. Es wartet noch
sehr
viel Arbeit auf uns, sobald meine Spieler das Konzept aber
verinnerlicht
haben, dann wird sich auch das Umschalten auf die Offensive
verbessern.
Momentan haben wir noch Probleme im Spiel nach vorne und sind zu
sehr
von den Qualitäten eines Serkan Arslan abhängig. Nicolae
Mates
erarbeitet sich noch zu wenige Torchancen, aber wir steigern uns
alle
von Spiel zu Spiel."
Als nächsten Gegner erwartet der SV Traun
den ATSV Bamminger Sattledt
auf heimischer Spielstätte. Aufgrund der
momentanen Situation sicher
kein leichter Gegner, was auch Trainer Robert
Bartosiewicz bewusst ist.
"Sattledt ist eine Mannschaft mit sehr viel
Erfahrung und ich habe
großen Respekt vor diesem Gegner. Nichtsdestotrotz
habe ich schon eine
speziell auf diese Mannschaft angepasste Taktik und bin
sehr
zuversichtlich für das anstehende Meisterschaftsspiel. Die
Defensive
steht bei uns und offensiv sollten wir dieses Mal zulegen
können."
Mit
dem derzeitigen griechischen Nationaltrainer Otto Rehhagel hat
Robert
Bartosiewicz ein prominentes Vorbild, wobei er vor allem für
dessen
geleistete Arbeit in Bremen Begeisterung zeigt.
"Rehhagel hat mehr als 14
Jahre hervorragende Arbeit bei Werder Bremen
geleistet und vor allem seine
menschlichen Vorzüge imponieren mir. Die
Faszination geht für mich vom
Menschen Rehhagel aus und ich versuche in
ähnlicher Art und Weise mit meinen
Spielern zu arbeiten."
Als persönliches Traumziel verfolgt Robert
Bartosiewicz langfristig ein
Engagement als Bundesligatrainer.
"Ich
bin jetzt in der vierten Liga beschäftigt und überglücklich mit
meiner
Aufgabe hier in Traun. Das Team hat oberste Priorität und ich
kämpfe jede
Minute und jede Stunde für eine erfolgreiche Arbeit mit
meinen Jungs. Am
wichtigsten ist mir professionelle Arbeit und hier
möchte ich mit gutem
Beispiel vorangehen. Den Traum eines Tages als
Profitrainer arbeiten zu
können, den verfolgen wohl auch andere."
Auszug aus dem OÖ-Liga Portal
Samstag, 30. August 2008
In der vierten Runde gelingt dem Team von ASKÖ Donau
Linz das erste
zählbare Ergebnis mitdonau_big.jpg traun_big.jpgeinem torlosen
Remis im
Auswärtsspiel gegen den SV Traun. Nach dem Rücktritt von Gerhard
Waldner
sind die Spieler von ASKÖ Donau Linz auf Wiedergutmachung aus
und
erspielen sich in einer zerfahrenen ersten Halbzeit ein
leichtes
Übergewicht. Zwischen der 10. und 15. Minute kommt Donau Linz
zweimal
gefährlich vor das Gehäuse von Torhüter Fuchsjäger, kann diese
Chancen
aber nicht in Tore ummünzen. Nach 30 Minuten kann auf der anderen
Seite
Torhüter Saurer einen strammen Schuss von Nicolae Mates erst
im
Nachfassen bändigen.
Trotz spielerischer Überlegenheit der
Donauraner gehen die Teams mit
einem torlosen Remis in die Kabinen. In Minute
55 schwächen sich die
Mannen vom Neo-Betreuerteam Baumgartner und Osen
selbst, als Ileli wegen
Unsportlichkeit vom Platz gestellt wird. Nach
Foulspiel tritt er gegen
seinen Gegner nach und wird völlig zurecht vom
Schiedsrichter vorzeitig
unter die Dusche geschickt. In der Folge kann der SV
Traun zwar etwas
die Oberhand gewinnen, Donau Linz verteidigt aber geschickt
und erkämpft
sich in Unterzahl schlussendlich den ersten
Saisonpunkt.
*Sektionsleiter Andreas Nöhmeyer*:
"Es war grundsätzlich
ein zerfahrenes Spiel, in dem es für beide Teams
um einiges ging. Durch den
Ausschluss hat sich der Gegner sehr
geschwächt, Ileli war immer
brandgefährlich und ein Unruheherd. Wir
wissen um die Stärke von Donau Linz,
sie sind bis jetzt sicher unter
Wert geschlagen worden und deshalb reicht uns
dieser Punkt im Heimspiel.
Wir sind durchaus zufrieden mit dem Remis in
dieser von Nervosität
geprägten Partie."
Samstag, 30. August 2008
In der vierten Runde gelingt dem Team von ASKÖ Donau
Linz das erste
zählbare Ergebnis mitdonau_big.jpg traun_big.jpgeinem torlosen
Remis im
Auswärtsspiel gegen den SV Traun. Nach dem Rücktritt von Gerhard
Waldner
sind die Spieler von ASKÖ Donau Linz auf Wiedergutmachung aus
und
erspielen sich in einer zerfahrenen ersten Halbzeit ein
leichtes
Übergewicht. Zwischen der 10. und 15. Minute kommt Donau Linz
zweimal
gefährlich vor das Gehäuse von Torhüter Fuchsjäger, kann diese
Chancen
aber nicht in Tore ummünzen. Nach 30 Minuten kann auf der anderen
Seite
Torhüter Saurer einen strammen Schuss von Nicolae Mates erst
im
Nachfassen bändigen.
Trotz spielerischer Überlegenheit der
Donauraner gehen die Teams mit
einem torlosen Remis in die Kabinen. In Minute
55 schwächen sich die
Mannen vom Neo-Betreuerteam Baumgartner und Osen
selbst, als Ileli wegen
Unsportlichkeit vom Platz gestellt wird. Nach
Foulspiel tritt er gegen
seinen Gegner nach und wird völlig zurecht vom
Schiedsrichter vorzeitig
unter die Dusche geschickt. In der Folge kann der SV
Traun zwar etwas
die Oberhand gewinnen, Donau Linz verteidigt aber geschickt
und erkämpft
sich in Unterzahl schlussendlich den ersten
Saisonpunkt.
*Sektionsleiter Andreas Nöhmeyer*:
"Es war grundsätzlich
ein zerfahrenes Spiel, in dem es für beide Teams
um einiges ging. Durch den
Ausschluss hat sich der Gegner sehr
geschwächt, Ileli war immer
brandgefährlich und ein Unruheherd. Wir
wissen um die Stärke von Donau Linz,
sie sind bis jetzt sicher unter
Wert geschlagen worden und deshalb reicht uns
dieser Punkt im Heimspiel.
Wir sind durchaus zufrieden mit dem Remis in
dieser von Nervosität
geprägten Partie."
Donnerstag, 23. Oktober 2008
Wie in der letzten Saison der Radio-OÖ-Liga verschlief der *SV Traun*
auch die diesjährige Hinrunde und hat vergleichsweise nur
einentraun_big.jpg Punkt weniger als letztes Jahr. Dank einer furiosen
Rückrunde konnte man damals den Verbleib in der Liga frühzeitig retten,
musste allerdings den Abgang von einigen Leistungsträgern zum Saisonende
verkraften. Anders als bei so manchem Konkurrenten gibt es trotz des
vorletzten Tabellenplatzes an *Trainer Robert* *Bartosiewicz* nichts zu
rütteln und beim SV Traun intensiviert man nun die Suche nach geeignetem
Spielermaterial, um das Abstiegsgespenst zu vertreiben. Die fachliche
Kompetenz von Robert Bartosiewicz ist unbestritten, die Qualität des
vorhandenen Kaders lässt aber keine großen Sprünge zu.
"Im Spiel gegen die Lask Amateure boten wir unsere schlechteste
Saisonleistung und mussten eine verdiente Niederlage einstecken. Die
junge Lask-Mannschaft ist sehr gut ausgebildet, teilweise mit
Profiverträgen ausgestattet und durch ihr Training mit dem
Bundesliga-Kader einfach überlegen gewesen. Sie haben aus vier Chancen
zwei Tore gemacht, uns glückte hingegen aus einer 100%igen nicht der
Ausgleich zum 1:1."
Im nächsten Spiel fährt der SV Traun nach Gmunden und trifft auf ein
aufstrebendes Team.
"Wir sind jetzt Vorletzter und müssen aufpassen, nicht nach ganz unten
zu rutschen. Ich habe mit Schober und Schützenhofer zwei angeschlagene
Spieler, die für dieses Spiel fraglich sind. Unser Ziel muss ein Punkt
sein, prinzipiell können wir aber mit der Qualität von Gmunden und
einigen anderen Teams nicht mithalten."
Dennoch sieht Robert Bartosiewicz durchaus Chancen in der Tabelle weiter
nach vorne zu kommen und hofft auf Transfers im Winter.
"Eine Platzierung zwischen Rang 8 und 9 ist sicherlich möglich. Meine
Mannschaft trainiert sehr gut und fleißig, macht von Woche zu Woche
Fortschritte, aber wir brauchen einen hochwertigen Mann für die
Spielgestaltung und einen Stürmer zur Entlastung von Serkan Arslan. Vor
dem Spiel gegen die Lask Amateure haben wir in drei Spielen
aufopferungsvoll gekämpft und läuferisch eine starke Leistung gebracht.
Wenn wir diese Tugenden verinnerlichen, dann können wir auch unsere
spielerischen Defizite kompensieren."
Ein potenzieller Spieler für die angesprochene "Nummer 10" wäre der vor
der Saison nach Micheldorf gewechselte Ramazan Eker.
"Ramazan fehlt uns an allen Ecken und Enden, so einen Spieler von seiner
Qualität und Führungsstärke haben wir nicht und ich wäre natürlich
äußerst glücklich, wenn er sich noch in unserem Kader befände."
Mit Christian Poxleitner schaffte es ein Debütant des SV Traun durch
seine beeindruckende Leistung ins Team der Runde.
"Er hat im letzten Spiel sehr gut gearbeitet und seine Aufstellung
eindrucksvoll gerechtfertigt. Sein Problem war anfangs, dass die
Viererkette mit Reider, Kutsam, Gondosch und Holzner stand. Durch die
Sperre kam er aber ins Team und ich kann versichern, dass die Zuseher
ihn noch öfters spielen sehen werden."
Um in der Rückrunde bestehen zu können, gilt es für Robert Bartosiewicz
die eklatante Heimschwäche in den Griff zu bekommen, da der SV Traun in
dieser Saison bislang als einziger Team vor heimischem Publikum ohne
Sieg blieb.
"Zuhause Siege zu feiern ist immer wichtig, ein Unentschieden ist schon
ein verlorenes Spiel. Wir haben Probleme in Heimspielen zuzuschlagen und
durch den entstandenen Druck verkrampft das Team noch mehr. Wir hatten
aber auch viel Pech und werden im Frühjahr vor unseren Zusehern anders
auftreten."
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